E-Bikes transportieren – Tipps vom Fachmann

Manfred Prescher 1027 0
E-Bikes sind groß in Mode, sie unterstützen den Menschen, wenn die Muskeln schlapp machen. Weite Strecken lassen sich so prima erfahren. Aber wie bringt man sie an den Zielort? Wie verlädt man sie am besten? Das Rameder-Team gibt praktische Tipps.

Das Gewicht des E-Bikes

Wer E-Bikes für „Fake-Fahrräder“ hält, wie der Kabarettist
Hannes Ringelstetter, irrt. Denn natürlich kann man auch ohne Elektromotor im „klassischen
Sinn“ vorwärtsstrampeln. Auf jeden Fall erweitern die Pedelecs die Mobilität
vieler Menschen, gerade, wenn sie nicht mehr Mountaincross oder Radrennen
fahren wollen oder können. So leicht man mit den E-Bikes auch voran kommt, so
schwer ist der Transport mit dem Auto. Denn das durchschnittliche Gewicht eines
Elektrofahrrads beträgt 25 Kilogramm. Manche E-Bikes wiegen weniger, manche
aber auch ein paar Kilogramm mehr – besonders, wenn es sich um ein Bike mit Tretlagermotor
handelt. Räder mit Naben- oder Heckmotor sind etwas leichter. Auf jeden Fall
sind die Bikes so „gewichtig“, dass man sie eher nicht auf dem Dachträger
transportieren sollte. Auch der Transport im Auto empfiehlt sich nicht, denn bei
E-Bikes sind auch die Rahmen größer und ausladender als „normale“ Fahrräder.

Gesetzliche Regelungen für den Transport von E-Bikes

Generell dürfen Fahrräder auf keiner Seite des Autos mehr als 20 Zentimeter überstehen. Außerdem dürfen keine spitzen Teile oder scharfe Kanten herausragen. Der Fahrradträger auf der Anhängerkupplung muss überdies laut § 10 Absatz 9 Satz 1 der Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV) mit funktionierenden Rück- und Bremslichtern, sowie einem amtlichen Kennzeichen, ausgerüstet sein.

Der passende Fahrradträger

Bei Kupplung.de findet man rasch den geeigneten Fahrradträger für die Montage auf der Anhängerkupplung: In der Themenwelt „Fahrradträger“ lässt sich die Rubrik „E-Bike Fahrradträger“ anklicken – und dann gelangt man zu aktuell 21 Modellen. Die Preisspanne liegt zwischen 199 und 699 Euro, aber jeder Träger wird so ausführlich beschrieben, dass man sofort weiß, welche Summe man anlegen sollte.

Stabiler Transport mit dem Fahrradträger

Ein auf der Anhängerkupplung montierter Heckträger ist der einfachste Weg, das E-Bike sicher zu transportieren. Beachten muss man aber die maximale Stützlast. Diese beträgt normalerweise 50 oder 100 Kilogramm. Das Bike sollte indes nur mit abgenommenem Akku montiert werden. Diesen verstaut man in einer passenden Transporttasche. Auch das Display und die Fernbedienung sollten in dem Behältnis Platz haben. Plastiktüten sind nicht geeignet, es empfehlen sich Hüllen aus Neopren. Einige E-Bike-Hersteller bieten diese Schutzmöglichkeit für ihre Modelle passend an.  Auch für den Motor des E-Bikes sind in der Regel geeignete Schutzhüllen erhältlich. In der Themenwelt „Fahrradträger“ von Kupplung.de findet man übrigens auch einige zusätzlich nützliche Dinge zum Transport des E-Bikes, etwa ein Rahmenadapter bei zu dicken E-Bike-Rahmen, ein Reifehalteband oder die Erweiterung für ein drittes Bremslicht.

Bildnachweis
  • Rameder
  • Cycle Union Presse
  • Scott Presse
  • Kieler Fahrradmanufaktur

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