Kraftprotze – Autos, die 3.500 Kilogramm ziehen dürfen

Manfred Prescher 486 0
Praktisch jedes Fahrzeug kann mit einer Anhängerkupplung versehen werden. Wer aber ein Zuggerät für den beruflichen oder privaten „Schwertransport“ braucht, ist mit diesen Kraftprotzen bestens bedient: Das Rameder-Team stellt die besten Zugpferde vor.

Kraftprotze: Mehr als 3.000 Kilogramm

Handwerk, Landschaftsbau, Großgärtnereien und viele mehr suchen für ihr Gewerbe ein praktisches Zuggerät, das sich im Alltag normal bewegen lässt. In der Regel kommen dann PS-starke SUVs oder Pickups zum Einsatz. Denn bei der Zugkraft spielt auch die Motorleistung eine wichtige Rolle. In der Klasse der Kraftprotze, die zwischen 3.000 und 3.500 Kilogramm an den Haken nehmen und wegziehen können, rangieren unter anderem der 177 PS starke Toyota Land Cruiser (3.000 Kilo), sein Konzernbruder Hilux (3.200 Kilo), Fiats mit maximal 181 PS lieferbarer Fullback (3.100 Kilo) und Mitsubishis gleich starkes Arbeitstier L200 (3.100 Kilo) ganz oben. Für diese Schwertransporter führt kupplung.de mindestens eine Anhängerkupplung.

Dreieinhalb Tonnen – mehr geht nicht: Audi Q7 und andere Autos aus dem VW-Konzern

Ein SUV wie ein Fels. Massiv, groß und bärenstark: Bis zu 435 PS bringt der große Allrad-Audi Q7 auf die Straße. Damit lassen sich dann wirklich 3,5 Tonnen an den Haken nehmen. Das Ingolstädter SUV ist ein Auto für fast alle Fälle. Nur ins Gelände sollte man mit dem edlen Dickschiff eher nicht. Das gilt erst recht für die noch teureren Konzernbrüder aus dem Hause Bentley oder von Porsche. Der Zuffenhausener Cayenne zieht praktisch alles, maximal 550 PS sorgen für Souveränität. Der Bentayga leistet im Maximalfall sogar über 600 PS, ist aber eigentlich viel zu edel für den Zugbetrieb. Deshalb hat kupplung.de zwar für Q7 und Cayenne – und die anderen im Text genannten Fahrzeuge – AHKs im Sortiment, nicht aber für den noblen Bentley. Nicht vergessen darf man an dieser Stelle den „Volkswagen“ unter den großen VW-SUVs, denn auch der Touareg darf 3,5 Tonnen durch die Landschaft ziehen. Wer zur Zugkraft noch eine Ladefläche braucht, wählt den Amarok.

Ein Klassiker in der vierten Generation: BMW X5 und X6

Als Audi den Q7 2005 auf den Markt brachte, gab es den innerbayrischen Konkurrenten BMW X5 schon seit sieben Jahren. Mittlerweile hat die SUV-Baureihe den 20. Geburtstag längst hinter sich und schreibt mit der vierten, G05 genannten Serie die Erfolgsgeschichte fort: Bis zu 400 PS sorgen auch dann für guten Vortrieb, wenn 3.5000 Kilo durch die Gegend gezogen werden müssen. Der komfortable X5 ist ein Alleskönner, der sich als Zugfahrzeug etwa für große Wohnwagen wie Tabberts neuen Cellini bestens eignet. Auch das maximal 381 PS starke SUV-Coupé BMW X6 darf 3,5 Tonnen wegziehen. Und was ist mit den noch größeren Konzernbrüdern? BMWs X7 und X8 sind zwar auf den Straßen noch Exoten, aber auch sie können das Maximum an den Haken nehmen.

Der darf sich auch dreckig machen: Ford Ranger Raptor

Ein Arbeitstier aus den USA: Ford Ranger Raptor

Im Vergleich zu Q7, den edlen X-Modelle von BMW oder gar dem teuren Bentley-SUV ist der Ford Ranger ein Schnäppchen. Der Einstiegspreis liegt bei rund 25.000 Euro, dafür bekommt man aber nur 130 PS und auch keinen Allradantrieb. Und: Man darf damit auch keine 3.500 Kilogramm an den Haken nehmen. Mindestens 160 PS soll der Motor dazu schon leisten, noch besser eignen sich die 200-PS-Varianten. Die sind immer noch preiswert zu haben, selbst, wenn man die besten Ausstattungsvarianten wählt. Man kann den Ranger also tatsächlich auch dreckig machen, ohne Angst um das schicke Blech oder die edlen Felgen haben zu müssen.

Die Dicken von Mercedes: GLS, GLE und einfach nur G

Vollmundig wirbt Mercedes für sein großes SUV, den GLS: Er sei die S-Klasse unter den SUVs. Da ist schon was dran. Und: Das Luxusfahrzeug kann bei aller Premiumklasse-Bequemlichkeit tatsächlich 3.500 Kilogramm ziehen. Auch die Coupé-Variante GLE darf sich als Kraftprotz bewähren. Für die Geländewagenikone G-Klasse gilt das in der jüngsten Variante ebenfalls. Seit 1979 wird die G-Klasse gebaut, die aktuelle Baureihe W463 leistet – wie auch Mercedes GLE und GLS – bis zu 580 PS. Aber zum Kraxeln im unwegsamen Gelände eignet sie sich auf jeden Fall deutlich besser als die Edelgeschwister.

North to Alaska? Sportversion des Grand Cherokee

Jeep und Range Rover

Auch Nissan Navara und sein Renault-Bruder Alaskan sind kräftige Zugpferde. Wer es etwas edler haben will, kann zum Beispiel den bis zu 575 PS starken Range Rover Sport oder den im Maximalfall nur zehn PS schwächeren Range Rover beziehungsweise den Discovery wählen. Oder er entscheidet sich für den Jeep Grand Cherokee. Der ist immerhin bis zu 352 PS stark und ein echter Amerikaner: Der fährt durch das weite Land und nimmt dabei alles mit, was auch mit muss. Aber egal, ob US-Cowboy, britischer Adel oder deutsche Großbürger – auf jeden Fall muss es zwangsläufig „etwas mehr“ sein, wenn man einen Kraftprotz sucht.  

Bildnachweis
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