Montagepoint Dortmund – Tipps für die Wartezeit

Manfred Prescher 918 0
Wer im Montagepoint eine Anhängerkupplung anbringen lässt, wartet nicht wirklich lange. Aber ein wenig Zeit braucht gründliche Arbeit nun mal schon. Das Rameder-Team gibt deshalb Tipps, wie man das Warten sinnvoll veredeln kann. Dieses Mal am Beispiel des Montagepoints Dortmund.

Wo findet man den Montagepoint Dortmund?

Der Dortmunder Montagepoint liegt nicht direkt in der drittgrößten Stadt Nordrhein-Westfalens, sondern etwas nördlich davon – in Lünen. Genauer: Die Fachwerkstatt befindet sich in der Dortmunder Straße. Wer sich gleich bei der Bestellung der Anhängerkupplung ein preiswertes Mietfahrzeug dazu bucht, findet deshalb den Weg in die City ohne Probleme. Über die Bundesstraßen 236 oder 54 ist man schnell in Dortmund. Da die Stadt Teil der rund 11 Millionen Einwohner zählenden Region Rhein-Ruhr ist, kann man den Montagepoint auch von anderen Städten einfach erreichen. So sind es nach Castrop-Rauxel und Hamm knapp über 20 Kilometer, nach Recklinghausen und Iserlohn etwas mehr als 30. Auch die „Börne und Thiel“-Stadt Münster ist nicht mal 50 Kilometer entfernt. Eine der wichtigsten Entfernungen im Ruhrgebiet ist bekanntermaßen die von Dortmund nach Gelsenkirchen: 35 Kilometer sind es vom Signal Iduna Park zur Veltins-Arena. Von Schalke zum Montagepoint in Lünen wären es auch nur 40 Kilometer.

Blick auf die City von Dortmund

Dortmund – die schwarzgelbe Fußballstadt

Es ist eine Binsenweisheit: Jede Stadt im Ruhrgebiet ist anders, ist irgendwie eigen. Sie habe ihre jeweilige Geschichte – auch beim Kicken. Denn egal, ob Recklinghausen, Bottrop oder Wanne-Eickel, überall gibt es Fußballvereine mit einer riesigen Tradition. Immerhin sieben Mannschaften aus der Region spielten in der Bundesliga, aktuell sind es allerdings nur noch zwei. Der mittlerweile erfolgreichste Revierklub ist der fünftgrößte Sportverein der Welt, der Ballsportverein Borussia 09. So einzigartig wie die Historie des siebenfachen deutschen Meisters ist sein Stadion: Der Signal Iduna Park fasst mehr als 81.000 Zuschauer und ist unter normalen Bedingungen auch immer voll. Beeindruckend ist die „Gelbe Wand“, also die steile Südtribüne, auf der 25.000 Zuschauer für Stimmung sorgen. Bei einer Führung durch den Fußballtempel erfährt man alles über den Verein und seine Fans. Wer will, kann die Historie auch im altehrwürdigen Stadion Rote Erde spüren: Diese Arena entstand zu einer Zeit, in der der BVB eigentlich nur innerhalb Dortmunds bekannt war und grenzt im Osten an den Signal Iduna Park. Noch mehr Geschichte und Geschichten um die „schönste Nebensache der Welt“ zeigt das Deutsche Fußballmuseum des DFB. Dort ist zum Beispiel ein Ball ausgestellt, auf dem alle Kicker der ersten Bundesligasaison 1963/64 unterschrieben haben. Damals wurde der BVB übrigens als amtierender Meister Vierter, der Lokalrivale aus Gelsenkirchen landete am Ende der Saison auf Rang Acht.

Gleich bei Hagen: Die Ruine Hohensyburg

Von der Ruine Hohensyburg aus, beziehungsweise vom 1857 errichteten Vincke-Turm aus, kann man in die Nachbarstadt Hagen hinunterblicken. Die Ruine selbst zeigt stolz die Reste einer sächsischen Fliehburg, die 775 errichtet wurde. Tatsächlich ist Dortmund eine sehr alte Stadt, was man hier oben auch gut erkennen kann. An diesem geschichtsträchtigen Ort wurde vermutlich deshalb 1903 das Kaiser-Wilhelm-Denkmal eingeweiht. Es soll an die Reichsgründung von 1871 erinnern, wurde aber wegen angeblicher Baufälligkeit im Dritten Reich und im dort vorherrschenden klassizistischen Stil umgebaut. Einen Besuch wert ist auch die Hörder Burg. Eigentlich geht sie auf eine Anlage aus dem 13. Jahrhundert zurück, wurde aber immer wieder verändert und den Bedingungen angepasst. Am nachhaltigsten vom Industriellen Hermann Dietrich Piepenstock und dann von der Hoesch AG. So entstanden auf dem Gelände unter anderem ein monumentales Walzwerk und 1922 eine Vorburg im historistischen Stil. Hier, wo Emscher und Hörder Bach zusammenfließen, ist zu sehen, wie sich Dortmund zu einem Industriestandort entwickelt hat.

Die ganze Geschichte des Bergbaus: Zeche Zollern

Das Ruhrgebiet war die Maschine der deutschen Wirtschaft. Sowohl während der Industrialisierung als auch zur Zeit des Wirtschafswunders der jungen Bundesrepublik florierte die Region und trug zum Wohlstand bei. Dass die Nationalsozialisten ebenfalls auf das schwerindustrielle Herz des Landes setzten, ist logisch. Hier wurde Stahl verarbeitet und die Kohle für die Hochöfen, sowie für die Menschen abgebaut. Allein in Dortmund gab es bis zu 116 Zechen – von A wie „Adele“ bis „Z“ wie Zollern. In der ehemaligen Zeche Zollern ist heute das Industriemuseum Zeche Zollern untergebracht. Dort wird gezeigt, wie hart der Abbau der Steinkohle war. Beeindruckend ist die Maschinenhalle mit dem buntverglasten Jugendstilportal und ihrer wuchtigen Anlage. Der Bergbau war und ist in Dortmund im Alltag immer gegenwärtig. So gehen einheimische meist eben nicht zur Toilette, sondern „auf den Schacht“.

Der Rombergpark – eine herrliche Oase

Der Rombergpark ist ein Botanischer Garten, der eigentlich zum Wasserschloss Brünninghausen gehörte. Das Schloss wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört, aber schon vorher – im Jahr 1927 – hat die Familie Romberg die Grünanlage an die Stadt verkauft. Mittlerweile ist der Park ein herrliches Naherholungsgebiet, bei dem man zum Beispiel die Gartenkunst des 19. Jahrhunderts, herrliche Talwiesen, eine Lindenallee, einen romantischen Teich oder eine wissenschaftliche Gehölzsammlung, das Arboretum, entdecken kann. Viele alte Bäume gibt es hier, besonders imposant ist eine rund 200 Jahre alte, farnblättrige Buche. Außerdem erfreuen 4.500 Rhododendren und Azaleen das Auge. Wer mehr erfahren will: Der Freundeskreis Botanischer Garten Rombergpark erklärt nicht nur vor Ort, sondern auch im Internet alles rund um diese herrliche Oase. So erfährt man beispielsweise, dass im Rombergpark rund 500 unterschiedliche Rhododendronarten blühen.

Will man stilvoll speisen, geht man zum Schneider

„Modern und unkompliziert, wie man es gerne hat! Und das gilt sowohl für die Küche als auch fürs Ambiente.“ Das schreibt der „Guide Michelin“ über das Lokal „Der Schneider“. Die Adresse klingt erst mal nicht so lebensfreudig: Am Gottesacker 70. Aber das Lokal von Phillip Schneider ist auf einmalige Weise einladend. Der Meister „schneidert“ fantastische Gerichte und lässt sie liebevoll servieren. Man kann jeweils aus zwei Menüs wählen. Eines davon ist komplett vegetarisch oder vegan, das andere bietet Fisch oder Fleisch. Gesund und regional kocht der Schneider immer. Man sollte übrigens auch seine Weinempfehlungen beherzigen, denn der Küchenchef weiß, was perfekt zu seinen Gerichten passt. Dass er einen Michelin-Stern bekommen hat, wirkt sich übrigens weder auf den Service, noch auf die Rechnung negativ aus: Seine 5-Gänge-Menüs sind tatsächlich erschwinglich, also ihren Preis wert.

Bildnachweis
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  • Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
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  • Freundeskreis Botanischer Garten Rombergpark
  • Der Schneider/Phillip Schneider

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