Montagepoint Kassel – Tipps für die Wartezeit in der nordhessischen Metropole

Manfred Prescher 586 0
Wer im Montagepoint eine Anhängerkupplung einbauen lässt, wartet nicht wirklich lange. Aber etwas Geduld verlangt gründliche Arbeit nun mal schon. Das Rameder-Team gibt deshalb Tipps, wie man das Warten sinnvoll veredeln kann. Dieses Mal am Beispiel des Montagepoint Kassel.

Wo finde ich den RMP Kassel?

„Ab nach Kassel“ – diese drei Worte wurden schon zur Zeit von Napoleon III. – und wegen ihm – zum geflügelten Spruch. Auch heute macht der Satz Sinn – besonders dann, wenn man sich in Nordhessen eine Anhängerkupplung montieren lassen möchte: Gekauft bei Kupplung.de und angebracht im Montagepoint Kassel, der im nahen Lohfelden, genauer in der Talstraße 3, zu finden ist. Die Metropole ist nicht nur die drittgrößte Stadt des Bundeslandes, sie ist auch überaus verkehrsgünstig gelegen: Das „cavallino rampante“ im Wappen von Niedersachsen ist auf der nahen A3 praktisch in Sprungweite. Die Landesgrenze ist nah, nach Göttingen sind es gerade Mal 50 Kilometer, nach Hannoversch Münden nicht mal 30, und auch die „Rattenfängerstadt“ Hameln liegt nur 85 Kilometer entfernt. In südlicher Richtung entspricht das der Entfernung von Kassel nach Fulda. Nach Bad Hersfeld sind es 60 Kilometer und über das Sauerland ist man auch rasch in „En Er Weh“.

Kassel Wihelmshöhe – oben thront der Herkules

Was man so alles in Gräber legt – das Sepulkralmuseum

Kassel ist die Stadt der Documenta, aber die große Kunstschau findet erst 2022 wieder statt. In der Zwischenzeit lockt die nordhessische Großstadt mit einer Reihe von besonderen „Musentempeln“. Eines davon ist das Museum für Sepulkralkultur. Kultur kennt man, Kultur hat man. Aber wofür steht „Sepulkral“? Das Wort bedeutet so viel wie „Grabbeigabe“ – und um solche Dinge geht es hier, in der Weinbergstraße 23 bis 25. Was die Menschen ihren Angehörigen auf die letzte Reise mitgeben, sagt viel über die jeweilige Zeit aus. Klar, die Ägypter legten kein Schweizer Taschenmesser in die Pyramiden ihrer Pharaonen. Liebevoll und informativ werden die Gegenstände, zu denen auch Leichenwagen und Kutschen gehören, präsentiert. In Sonderausstellungen werden Leben und Sterben thematisiert: So geht es in „Memento“ um die unterschiedlichen Formen des individuellen Erinnerns und Gedenkens. Museum für Sepulkralkultur

Das ist doch die Wilhelmshöhe!

In der Weinbergstraße kann man auch auf den Spuren der Gebrüder Grimm wandeln, allerdings sind Jacob und Wilhelm im südhessischen Hanau geboren und aufgewachsen. Märchenhaft ist aber auf jeden Fall Kassels Wilhelmshöhe, das aber nicht wegen des hochgelegenen und futuristischen ICE-Bahnhofs, der so etwas wie die Mitte zwischen Meer und Alpen darstellt. Einmalig ist das im frühen 18. Jahrhundert im Auftrag des Landgrafen Karl von Kassel angelegte Areal – der größte Bergpark Europas. Der am Hang des Habichtswaldes gelegene Landschaftsgarten erstreckt sich insgesamt über eine Fläche von 560 Hektar. Man kann sich die Pracht erlaufen, mit der sich ein absolutistischer Herrscher dem Volk präsentierte. Der Park Wilhelmshöhe mit seinen atemberaubenden Wasserspielen gehört zum Weltkulturerbe, aber der Besuch kostet nichts. Höchstens ein Parkticket, denn Autos sind auf dem Gelände nicht erwünscht. Hier lustwandelt man. Bergpark Wilhelmshöhe

Auf dem Weg zur Wilhelmshöhe – der Turmbau zu Kassel

Am Anfang der Wilhelmshöher Allee befindet sich das Hessische Landesmuseum mit seinem eindrucksvollen Turm. Das 1913 eingeweihte Gebäude, bei dem sich Jugendstil und Neorenaissance treffen, wurde vor einigen Jahren erst saniert und 2016 neu eröffnet. Seit dem kann man sich im Inneren auf einen modern gestalteten, kindgerechten und sehr spannenden Rundgang durch 300.000 Jahre nordhessischer Kulturgeschichte begeben. Auf drei Ebenen erfährt man hautnah, wie die Region besiedelt und nutzbar gemacht wurde. Die Besteigung des Turms sollte man sich auch nicht entgehen lassen: Oben angekommen, liegt einem die Stadt praktisch zu Füßen. Landesmuseum Kassel

Im Zeichen des Henschel-Sterns

Henschel war eine 1810 in Kassel gegründete Maschinenbaufabrik, zunächst bekannt für Lokomotiven und schweres Baugerät, ab 1933 auch für Omnibusse und Lastwagen im Zeichen des sechszackigen Gestirns. Die HS-Baureihen waren ein wichtiger Teil des Wiederaufbaus der Bundesrepublik. 1967 fusionierte man mit der niedersächsischen Hanomag, kurz darauf übernahm ein anderer Stern das Konglomerat. Das Kasseler Werk gehört nun zur Daimler Truck AG. Die Geschichte von Henschel ist natürlich viel umfangreicher und auch sehr spannend. Erzählt wird sie im Technik-Museum Kassel, das – stilecht – im ehemaligen Henschel-Werk II untergebracht ist. Dort kann man Bahnen aller Art, Dampfwalzen und natürlich auch „Laster“ bestaunen. Technik-Museum Kassel

Urlaub in der Großstadt – das Herbsthäuschen

Ach, ist es hier schön. Fast wie im Allgäu oder im oberbayerischen Voralpenland. Sogar richtige Kühe hat es hier. Das Herbsthäuschen, das übrigens ganzjährig geöffnet hat, ist tatsächlich eine (fast) echte Alm. Im Sommer sitzt man inmitten von sattem Grün, im Waldbiergarten. Praktischerweise sind Freiluftwirtschaft und Restaurant mitten im Habichtswäldchen gelegen: Wer sich zum Beispiel den Park Wilhelmshöhe erwandert hat oder vom Landesmuseum hochwandert, sollte unbedingt im Herbsthäuschen einkehren. Eine lecker-deftige „Almjause“ wartet immer auf die hungrigen Gäste. Im Winter kann man hier sogar Ski fahren oder rodeln. Zum Üben oder für „Zwischendurch“ ist der Hang genau richtig. Für den Wintersporturlaub geht’s dann aber doch besser in die „echten“ Berge oder wenigstens in den nahen Harz – mit einer Skibox von Rameder auf dem Autodach. Herbsthäuschen

Bildnachweis
  • Museumslandschaft Hessen Kassel
  • Stadt Kassel
  • Werratal Tourismus
  • Technik-Museum Kassel
  • Museum Kassel
  • Herbsthäuschen Kassel

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