Montagepoint Memmingen – Tipps für die Wartezeit in Memmingen

Manfred Prescher 328 0
Wer sich im Montagepoint eine Anhängerkupplung einbauen lässt, wartet nicht wirklich lange. Aber etwas Geduld verlangt gründliche Arbeit nun mal schon. Das Rameder-Team gibt deshalb Tipps, wie man das Warten sinnvoll veredeln kann. Dieses Mal am Beispiel des Montagepoint Memmingen.z

Wo finde ich den RMP Memmingen?

Der Memminger Montagepoint befindet sich im Ortsteil Memmingerberg, in der August-Hederer-Str. 10a. Von dort aus ist man schnell in der wunderschönen City der „Hauptstadt“ des Unterallgäus. Memmingen liegt für auswärtige Besucher zentral – und vielleicht kann man auch mal etwas mehr Zeit einplanen und die in den nahen Bergen bei Oberstdorf, bei den Burgen rund um Schloss Neuschwanstein, am Bodensee oder bei einem Wellnesswochenende in Bad Wörishofen verbringen. Nebenbei: Der Trip lässt sich perfekt mit der Montage der Anhängerkupplung verbinden. Auf jeden Fall sind es nach Kempten nur 37 Kilometer, bis nach Lindau, sind es knapp 70 Kilometer, zur württembergisch-bayerischen Doppelstadt Ulm/Neu-Ulm sind es auch nur rund 60 Kilometer. Leutkirch, Landsberg am Lech, Wangen im Allgäu, Kaufbeuren – wunderschöne Städte, deren Besuch sich auch lohnt.

Memmingens traumhaftes Zentrum: Durch die Altstadt flanieren

Memmingens Innenstadt lockt rund um Marktplatz und Kramerstraße mit besonderen Lädchen und netten Lokalen – aber auch mit herrlichen Gebäuden, die auf die lange Geschichte der alten Reichsstadt verweisen. Überhaupt zeigt sich das Zentrum des Unterallgäus im Stadtkern von seiner allerschönsten Seite: Von den Resten der alten Stadtmauer über das Gerberviertel mit dem „Siebendächerhaus“, dem Stadtpalais „Hermannsbau“, das heute das sehenswerte Stadtmuseum beherbergt, bis zum imposanten Renaissance-Rathaus aus dem 16. Jahrhundert – überall laden Baudenkmäler zum Verweilen ein. Ganz nebenbei entdeckt man das eine oder andere Bürgerhaus oder auch die Grimmelschanze. Sie ist sichtbares Zeichen der Erweiterung Memmingens im 15. Jahrhundert und mittlerweile Teil des romantischen Stadtparks.  

Kunst kommt von Können – die MEWO Kunsthalle

Am Rand der Innenstadt, direkt am Memminger Bahnhof, befindet sich die MEWO Kunsthalle. Dort wird zeitgenössische Kunst nicht nur gezeigt, sondern in Aktionen präsentiert. Skulpturen, Gemälde, Tanz, Musik, Video – der Blick über den Tellerrand verbindet die einzelnen Ausstellungen und ihre Künstler. Deshalb kann man die MEWO regelmäßig besuchen, denn es gibt immer neue Werke und Aufführungen zu bestaunen. Speziell Kindern wird Kultur sinnvoll näher gebracht: Im KinderKunstLabor können sie sich ausprobieren und den Künstler in sich wecken. Ganz nebenbei werden anregende Werke so gezeigt, dass der Nachwuchs sie für sich entdecken kann – er muss nicht andächtig nach oben schauen. Alles ist auf Augenhöhe der kleinen Besucher angebracht. Also keine Angst, Kunst beißt nicht. Sie animiert.

Der schönste Platz zum Schlemmen – innen wie außen

Mitten am Marktplatz, in einem der schönsten Gebäude noch dazu, ist das „Hamptons“ untergebracht: Wobei es „untergebracht“ nicht trifft, denn das Bar-Café-Restaurant, das zum Beispiel für seine Frühstücksgedecke im ganzen Allgäu berühmt ist, residiert im reich verzierten Steuerhaus aus dem späten 15. Jahrhundert. Dementsprechend stilvoll-edel ist das „Hamptons“ eingerichtet – es bietet Lebensart zum Innehalten. Noch schöner ist es, auf der Sonnenterrasse Platz zu nehmen und seinen Kaffee zu genießen. Entweder sitzt man schattig im Laubengang oder vor dem Baudenkmal unter Schirmen. Stets aber schweift der Blick über den Marktplatz: Im Karree schaut man nicht nur auf andere geschichtsträchtige Häuser, sondern auch auf das bunte Treiben.

Wie die Bauern lebten und arbeiteten

In anderen Ecken des Allgäus wird bezweifelt, dass Memmingen überhaupt dazu gehört. Die Stadt ist aber ganz sicher das Tor zu Bergen und Seen – zu viel Natur. Im „Schwäbischen Bauernhofmuseum“, im zehn Kilometer südlich von Memmingen gelegenen Illerbeuren, kann man hautnah erleben, wie sich die Menschen in der Region die Landschaft untertan gemacht haben:  Ein aus 32 alten Gebäuden bestehendes Museumsdorf, in dem noch „wie zu Opas und Omas Zeiten“ gearbeitet wird, zeigt den harten Alltag der Bauern und Handwerker. Natürlich gehören Tiere und Pflanzen auch zur Lebens- und Erlebenswelt: Seltene, teilweise vergessene Obst- und Gemüsesorten werden angebaut. Man kann sich anschauen, wie sinnvoll ein bäuerlicher Kräutergarten aufgebaut ist. Die Kinder haben ihre Freude an den „alten Haustierrassen“, etwa dem „Schwäbisch-Hällischem Schwein“, dem wuscheligen Zaupelschaf oder der bayerischen Landgans. Natürlich lebt im Bauernhofmuseum auch das bekannteste aller Nutztiere der Region – die Kuh, also das „Allgäuer Braunvieh“.

Memminger mögen es irisch

„Sláintehu“ sagt der Ire, wenn er einem anderen Menschen zuprostet. In der Memminger Innenstadt kann er das gleich zwei Mal. Wobei das „Kelly’s“ in der Ulmer Straße schon etwas ganz Besonderes ist – und das nicht nur wegen seines Riesenangebots an Hochprozentern.  Irische Spezialitäten, etwa alten „Tullamore Dew“ oder „Jameson“ gibt’s hier natürlich, genauso wie frisch gezapftes „Kilkenny“, wie „Guinness“ oder Cider. Aber im „Kelly’s“ kommen auch Fans schottischer Destillerien auf ihre Kosten. Legendär sind übrigens auch die Speisen, etwa die Burger. Was Küche und Schankraum bieten, lässt sich nicht nur im mit viel dunklem Holz stilvoll eingerichteten Lokal, sondern auch im lauschigen Biergarten genießen. Limericks und sinnige Gedichte gibt’s in diesem Pub kostenlos dazu.

Bildnachweis
  • Stadt Memmingen
  • Allgäu Tourismus
  • MEWO Kunsthalle
  • Hamptons
  • Kelly's Irish Pub
  • Schwäbisches Bauernhofmuseum Illerbeuren
  • Werner Kutter / wernersfototraeume.de

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