Montagepoint Paderborn – Tipps für die Wartezeit

Manfred Prescher 552 0
Wer sich im Montagepoint eine Anhängerkupplung einbauen lässt, wartet nicht wirklich lange. Aber ein wenig Zeit braucht gründliche Arbeit nun mal schon. Das Rameder-Team gibt deshalb Tipps, wie man das Warten sinnvoll veredeln kann. Dieses Mal am Beispiel des Montagepoints Paderborn

Wo findet man den Montagepoint Paderborn?

Paderborn liegt im Nordosten von Nordrhein-Westfalen und hat rund 150.000 Einwohner. Die Universitätsstadt ist übrigens per S-Bahn mit der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover verbunden, die Fahrt dauert allerdings interessante zwei Stunden. Überhaupt liegt die Metropole sehr zentral. Das gilt auch für den Rameder Montagepoint, der sich in der Kernstadt, genauer in der Greifswalder Straße, befindet. Vom erweiterten Umland ist die Fachwerkstatt prima zu erreichen – so sind es nach Detmold, Rheda-Wiedenbrück oder Gütersloh nur rund 40 Kilometer, bis Bielefeld sind es nur geringfügig mehr. Zirka 60 Kilometer liegen zwischen Paderborn und Höxter oder Soest, 70 sind es vom Montagepoint bis in die Rattenfänger-Stadt Hameln. Wer die Umgebung erkunden will, kann im Rahmen von Bestellung und Terminvereinbarung gleich auch einen günstigen Mietwagen dazu buchen.

Lustwandeln im herrlichen Park

Vor einigen Jahren wurde die herrliche Grünanlage des einmaligen Weser-Renaissance-Schlosses Neuhaus zu einem der zehn schönsten Parks in Deutschland gewählt. Er lockt mit einem wunderbaren Barockbereich, romantischen Themengärten oder auch mit kniffligen Abenteuerspielplätzen für mutige und neugierige Kids. Geprägt wurden Park und Schloss durch die Fürstbischöfe des Hochstifts Paderborn, denn die residierten bis 1802 dort. Das prachtvolle Wasserschloss, plätschernde Brunnen und die Blütenpracht sind regelmäßig auch Kulisse für verschiedene Konzerte und Aufführungen. Speziell der jährlich vom Mai bis Oktober stattfindende „Schlosssommer“ lockt Einheimische und Besucher zum Schloss Neuhaus.

Tante Ju wartet auf den nächsten Flug

Tatsächlich kann man sich mit diesem Oldtimer in die Lüfte erheben, denn der Flughafen Paderborn-Lippstadt bietet mit ihm Rundflüge an. Die sind allerdings rasch ausgebucht, denn man will die gute alte Tante Ju nicht überfordern. Immerhin hat die Junkers Ju 52 D-AQUI nicht nur in den 1930er Jahren viele Passagiere durch Europa transportiert: Seit 1986 kamen noch 250.000 Flugzeugfans dazu. Mittlerweile steht die rüstige Rentnerin der Junkers Flugzeuge- und Motorenwerke Dessau in einem schönen Hangar. Den hat der rührige Quax-Verein für die alte Lady gebaut. In ihrem neuen Zuhause erzählt sie von ihrer langen, spannenden und sehr wechselhaften Geschichte. Sie war sogar schon mal komplett zerlegt, wartete in Kisten und unter Planen verstaut auf bessere Zeiten.

Wo Karl der Große Paderborn gründete

An der Nordseite des Domes liegt ein Gebiet, in dem vor mehr als 1200 Jahren europäische Geschichte geschrieben wurde. Was damals, im achten Jahrhundert, nur ein Weiler war, wurde durch die Sachsenkriege des Frankenkönigs Karl dem Großen zu einer bedeutenden Stadt. Immerhin sind neun längere Aufenthalte des Monarchen in Paderborn überliefert. Die Kaiserpfalz Karls entdeckte man im Jahr 1964, sie lag direkt neben dem heutigen Museum. Vielleicht kam der Herrscher gern wegen der herrlichen Natur in die Gegend? Das kann sein. Immerhin ist Paderborn die Stadt der Quellen, über 200 gibt es und viele Sagen ranken sich um sie. Neugierige können den Geschichten tatsächlich auf den Grund gehen – vom Quellkeller des sehenswerten Kaiserpfalzmuseums oder an vielen Stellen des Quellgebiets der Pader aus. Die Pader ist übrigens der kürzeste Fluss Deutschlands: Nur vier Kilometer lang fließt er ausschließlich durch Paderborn und mündet dann in die längere, aber doch auch schmälere Lippe.

Computergeschichten – das Heinz Nixdorf MuseumsForum (HNF)

Das Heinrich Nixdorf MuseumsForum – kurz HNF – bietet eine spannende Zeitreise durch fünf Jahrtausende Menschheitsgeschichte: Alles beginnt mit der Erfindung der Zahlen und der Schrift in Mesopotamien. Von den Genies der Antike kommt man zum Abakus, zu alten Rechen-, Schreib- und Buchungsmaschinen und widmet sich schließlich den neuesten technischen Innovationen der Computertechnik. In beeindruckenden Erlebniswelten taucht man tief in komplexe Entwicklungen ein: Mobile Kommunikation, Robotik und Künstliche Intelligenz werden auf faszinierende Weise gezeigt. Man kann die brandneue Technik oft sogar ausprobieren. Ach – natürlich lässt sich auch die Historie anfassen. Staunend entdeckt man zum Beispiel die Rechenanlage Z11, die der Computer-Pionier Konrad Zuse 1954 bauen ließ.

Genießen wird im Bobberts großgeschrieben

Das Motto des Bobberts ist „die Welt gehört dem, der sie genießt“ – und das passt perfekt zu dem auf dezente Weise edlen Lokal im Herzen von Paderborn. Gut, dass es das renommierte Lokal noch gibt. Denn tatsächlich hatte es im Jahr 2020 Konkurs anmelden müssen, wird aber dank der Volksbank vom bewährten Team weitergeführt. Und das ist auch gut so, denn das Bobberts ist bekannt für seine exquisite Küche. Man legt Wert auf Nachhaltigkeit und Qualität, kocht regional und verfeinert die westfälische Tradition mit einer Prise internationalem Flair. Aktuell ist zum Beispiel „Pasta mit Rind“ sehr zu empfehlen. Oder auch die leckere vegetarische Pizza. Ein himmlischer Nachtisch für Leckermäulchen ist die Lebkuchen-Crème brûlée.

Bildnachweis
  • falco/Pixabay
  • lovelt/Pixabay
  • Flughafen Paderborn-Lippstadt
  • Stadt Paderborn
  • Paderborn Tourist Information
  • Heinrich Nixdorf MuseumsForum
  • Bobberts Paderborn

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