Montagepoint Rostock – Tipps für die Wartezeit

Manfred Prescher 499 0
Wer im Montagepoint eine Anhängerkupplung anbringen lässt, wartet nicht wirklich lange. Aber ein wenig Zeit braucht gründliche Arbeit nun mal schon. Das Rameder-Team gibt deshalb Tipps, wie man das Warten sinnvoll veredeln kann. Dieses Mal am Beispiel des Montagepoints Rostock.

Wo findet man den Montagepoint Rostock?

Gerade mal 10 Kilometer ist die City der Hansestadt vom Montagepoint Rostock entfernt: Die Rameder-Fachwerkstadt befindet sich westlich der Metropole, im Örtchen Lambrechtshagen. Mit dem Bus ist man in Windeseile in Rostock. Montagepoint und Großstadt sind auch von außerhalb gut erreichbar – so sind es von Güstrow oder der Hansestadt Wismar aus jeweils rund 50 Kilometer und von Teterow knapp 65. Von Bad Doberan aus ist es auch nur ein Katzensprung von neun Kilometern bis zum Montagepoint. Es lohnt auf jeden Fall, Rostock zu entdecken, während in Lambrechtshagen die Anhängerkupplung und der Elektrosatz angebracht werden.

Der gute, alte Leuchtturm von Warnemünde

Wo Fluss und Meer sich treffen

Das Seebad Warnemünde ist bereits seit 1323 ein Teil von Rostock – und zwar einer, auf den die Einheimischen zurecht stolz sind. Denn hier, wo die Warnow in die Ostsee mündet, ist es einfach herrlich. Ein Spaziergang am Strand oder entlang der Seepromenade machen Lust auf einen längeren Urlaub. Mehrere unterschiedlich schwere Wanderwege laden dazu ein, den herrlichen Fleck Erde zu erkunden. Passend für die Zeit, in der man darauf wartet, dass das Auto im Montagepoint „bearbeitet“ wird, ist zum Beispiel der Spaziergang zur Steilküste Nienhagen und zum Gespensterwald mit seinen alten Eichen, Eschen und Hainbuchen. Es lohnt auch ein Besuch des berühmten, 37 Meter hohen Leuchtturms von 1897 und der beiden kleineren „Geschwister“ – den sogenannten Molenfeuern. Wer auf leckeren Fisch steht und diesen in malerischer Umgebung genießen will, gehe zum Beispiel den „Hummerkorb“ am Alten Strom.

Der alte Hafen in der Stadt

Die lange Geschichte von Rostock ist interessant und spannend. Will man sich ihr auf literarische Weise nähern, sollte man die Romane von Walter Kempowski lesen. Man erfährt darin zum Beispiel einiges über die Gebäude, die im Zweiten Weltkrieg „in Dutt“ gegangen sind. Die reiche und strategisch wichtige Hansestadt war natürlich auch nach 1945 wichtig. Am deutlichsten sieht man die Spuren dieser Zeit am Alten Hafen, der für moderne Belange zu klein war: Jahrhundertelang war der Hafenbetrieb Rostocks an der natürlichen Erweiterung der Warnow angesiedelt – und nur über den Alten Strom und Warnemünde mit der Ostsee verbunden. Erst während der DDR-Zeit wurde ein moderner Überseehafen gebaut. Der alte Rostocker Hafen ist inzwischen längst zum Touristenmagneten geworden – von hier starten Ausflugsdampfer zu ihren Rundfahrten.

Ein ganz besonderer Tierpark

Der Rostocker Zoo wurde zwei Mal als „bester Zoo Europas“ ausgezeichnet und auch sonst oft prämiert. Warum? Weil man mit Leidenschaft um die Vielfalt der Arten und einen lebenswerten Raum für Mensch und Tier bemüht ist. Die Besucher wissen das zu schätzen, denn innerhalb eines Jahres nutzen rund eine Million Menschen das familienfreundliche Angebot: Rund 4.500 Tiere aus aller Welt leben hier in einer weitläufigen Parklandschaft. Zu den Arten, auf die man trifft, gehören Orang-Utans, Schimpansen, Löwen, Eisbären – und natürlich auch Tiere, die sich gern von Kindern streicheln lassen. Interessant ist übrigens auch die Geschichte des Zoos, der bereits 1899 als „Hirschgarten“ für Damwild, Waschbären, Füchse und Greifvögel angelegt wurde.

Mecklenburger Küche – die „Altstädter Stuben“

In der Altschmiedestraße 25, also mitten in der wunderbaren Rostocker Altstadt, befinden sich die „Altstädter Stuben“. Dort verwöhnen Kai Prestin und sein Team mit iher „Mecklenburger Küche mit internationalem Flair“. Dabei wird auf Nachhaltigkeit und auf die Herkunft der „Produkte“ geachtet. Sprich: Was auf den Tisch kommt, stammt garantiert auch aus der Region. Gut, die Weine, die Prestin persönlich zur „Altstädter Bouillabaisse“, zur gegrillten Dorade mit Tomaten-Melonensalat oder den geschmorten Rinderbäckchen empfiehlt, kommen natürlich nicht aus der Umgebung – aber sie passen perfekt zu den Gerichten. Das Restaurant selbst ist „zweigeteilt“: Das Erdgeschoss präsentiert sich eher edel-modern, der Gewölbekeller aus dem 16. Jahrhundert urig-gemütlich.

Die Rostocker Altstadt, Hanse und Hansa

Vom alten Hafen aus ist man direkt in der malerischen Altstadt. und wandelt auf den Spuren der Hanse: Bereits im Mittelalter – und direkt nach der Stadtrechteverleihung von 1218 – war Rostock ein der führendes Wirtschafszentren und verfügte über eine der ersten Universitäten im deutschsprachigen Raum. Heute legen hier riesige Kreuzfahrtschiffe an. Die Stadt ist jung, modern und geschichtsbewusst – was man beim Bummel  vom Stadthafen über die Lange Straße hin zu den Wallanlagen hautnah erleben kann. Leider sind von den prächtigen Giebelhäusern, die bis 1942 den Neuen Markt säumten, nur noch sechs in ihrer ursprünglichen Form übrig. An der Nordseite des Platzes befindet sich das Rathaus mit seinen sieben Türmchen, direkt gegenüber beginnt die Kröpeliner Straße. Dort kann man mit einem gepflegten Einkaufsbummel beginnen. Oder man wendet sich den vier Stadttoren zu. Es sollen mal rund 20 solcher Gebäude gegeben haben, aber im Laufe der Jahrhunderte reduzierte sich die Zahl. Besonders imposant ist das Steintor aus dem späten 16. Jahrhundert. Für andere Tore steht der F.C. Hansa Rostock. Er spielt im Hansaviertel, unweit von Zoo und Unterer Warnow: Das Ostseestadion kann man im Rahmen einer liebevoll gestalteten Führung besichtigen.

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