Montagepoint Saalfeld – Tipps für die Wartezeit

Manfred Prescher 600 0
Wer sich im Montagepoint eine Anhängerkupplung einbauen lässt, wartet nicht wirklich lange. Aber ein wenig Zeit braucht gründliche Arbeit nun mal schon. Das Rameder-Team gibt deshalb Tipps, wie man das Warten sinnvoll veredeln kann. Dieses Mal am Beispiel des Montagepoints in Saalfeld.

Wo liegt eigentlich der Montagepoint Saalfeld?

Zunächst einmal ist der Montagepoint Saalfeld Teil des neuen Technologiezentrums von Rameder und ist Am Kirchweg 7 verkehrsgünstig verortet: Denn die Werkstatt des Marktführers liegt fast direkt an der B281 und ist daher der ideale Anlaufpunkt für alle Thüringer: Weimar ist gerade mal 48, Jena 51 und die Landeshauptstadt Erfurt 55 Kilometer weit weg. Auch Nordostfranken kann sich in Saalfeld einfach und preiswert eine AHK anbauen lassen: Kronach und Coburg sind beispielsweise nur 60 bzw. 70 Kilometer entfernt. Und wenn man dann sein Auto in die Obhut der Fachleute gibt, lohnt der Besuch der Kreisstadt Saalfeld, die malerisch in der Mitte des Saalebogens liegt. Die Orte, die hier vorgeschlagen werden, sind alle einfach – und auch ohne Kfz – zu erreichen. Wer allerdings lieber die herrliche Natur rund um Saalfeld erkunden oder eben nicht auf Schusters Rappen unterwegs sein möchte, kann sich einfach und sehr preiswert eine handliches Auto mieten: Der Toyota Aygo kostet 15 Euro plus der Sprit, der verbraucht wird. Idealerweise bucht man das Fahrzeug während man den Montagetermin vereinbart, gleich mit.

Der neue Montagepoint in Saalfeld: Die „Miet-Aygos“ stehen links

Die Feengrotten – märchenhafte Steinwelten

Man begebe sich zum nahen Bahnhof von Saalfeld und steige in den Stadtbus A. Die Fahrt dauert 15 Minuten, ein kurzer Fußmarsch von zirka 10 Minuten kommt noch dazu – dann befindet man sich am Eingang zu den märchenhaften Schaugrotten. Sie entstanden aus einem ehemaligen Bergwerkt und zeigen mit einer Farb- und Formenpracht, wie fleißig sich das Wasser seinen Weg durch das Gestein gesucht hat. Speziell Kinder und verspielte Erwachsene werden von der Fee Rosalie oder einer ihrer Freundinnen begeistert sein und mit ihr das Trollhaus oder das Feenwipfelschloss kennenlernen. Das „Feenweltchen“ ist schlicht bezaubernd. Wer sich was Gutes tun will, atmet derweil heilsame Grubenluft im Naturheilstollen oder lässt sich im Museum inspirieren. Man muss schon ein Stein sein, wenn einem die Grotten nicht berühren. Infos zu den Führungen und den Preisen gibt es unter www.feengrotten.de.

Die Feengrotten – pittoresk und bezaubernd

Kunst kommt von Können – Stadtmuseum und Saale-Galerie

Das Stadtmuseum befindet sich im Franziskanerkloster am Münzplatz – also mitten im Zentrum von Saalfeld. Man erreicht es vom Montagepoint spielend und ohne Atemnot zu Fuß. Es beherbergt eine riesige Sammlung von Gegenständen und Geräten aus der Region, denn bereits 1909 wurde der Grundstein für das Museum gelegt. Bäuerliches, Handwerkliches und Alltägliches stehen im Zentrum der Dauerausstellung. Hier findet man Zeitzeugen aus der Kaiserzeit und der Weimarer Republik, aus dem Dritten Reich und speziell aus der DDR. Wechselnde Sonderausstellungen greifen einzelne Aspekte als Schwerpunktthema heraus. Wer sich mit aktueller Kunst beschäftigt, sollte dann noch der Saale-Galerie in der nahen Brudergasse einen Besuch abstatten. Liebevoll werden dort immer wieder zeitgenössische Künstler und ihre Arbeiten präsentiert – etwa vom 21. September bis 16. November die im Erzgebirge geborene und in Dresden bekannt gewordene Malerin Gudrun Trandavilov. Infos zu Öffnungszeiten und Preisen findet man unter www.museumimkloster.de und www.saale-galerie.de.

Da lustwandelte nicht nur der Herzog – das Saalfelder Schloss

Praktischerweise liegt das zwischen 1677 und 1726 von mehreren Bauleitern errichtete Barockschloss am Ende der Schloßstraße. Man kann es gar nicht verfehlen. Das kurzzeitig als Wohnsitz der Herzöge von Sachsen-Gotha dienende Ambiente ging schon ab Mitte des 18. Jahrhunderts in den Besitz des Staates über – und blickt daher, wie die Region, auf eine wechselhafte und turbulente Geschichte zurück. Besonders sehenswert ist die Schlosskapelle, die sich im besten protestantischen Barock zeigt: So stammen das Deckengemälde und die Wandfresken vom italienischen Maler Carlo Ludovico Castelli. Wer nur nach Ruhe und Entschleunigung sucht, sollte einfach ruhigen Schrittes durch den Schlosspark mit dem Teich und der Orangerie schlendern. Das „Lustwandeln“ war den Bürgern Saalfelds übrigens von Anfang an – natürlich kostenlos – erlaubt. Infos zu Führungen gibt es unter www.saalfeld-tourismus.de.

Bester Kuchen der Stadt – die Sächsische Kaffeestube

Das Motto „Ohne Kaffee können wir nicht kämpfen!“ geht angeblich auf sächsische Soldaten im Siebenjährigen Krieg zurück. Sicher ist aber auf jeden Fall, dass die meisten Sachsen noch heute einen besonderen Bezug zum „Goffee“ oder „Gaffee“ haben. Für Marlies Brenner gilt das auf jeden Fall. Sie zelebriert das „schwarze Gold“ in ihrer Sächsischen Kaffeestube, das direkt am Saaletor liegt. Ist es warm, kann man außen sitzen und einfach nur genießen, was Konditorin Marlies Brenner als „Kaffeebegleitung“ oder als Eisspezialität auf den Teller gezaubert hat – ansonsten bleibt man im dezent und schön eingerichteten Café: Besonders lecker sind die Tortenspezialitäten und der Käsekuchen. Dazu sollte man sich mindestens einen „Diplomatenkaffee“ gönnen. Schließlich wartet man garantiert nicht mehr so jung auf das Ende der Montage der Anhängerkupplung. Die Webseite zur Kaffeestube: www.saechsische-kaffeestube.de.

Bierstadt Saalfeld – eine ganz besondere Führung

Das Bürgerliche Brauhaus Saalfeld hat Tradition: Schon seit Ende des 19. Jahrhunderts versorgt es die Region mit dem edlen Hopfensaft. Aktuell bietet es nicht nur „Industriebiere“ von Qualität, sondern über die Braumanufaktur auch besondere und nachhaltig erzeugte Köstlichkeiten an. Das Bierfest, das jährlich im August stattfindet, ist genauso einen Besuch wert wie der Brauereishop. Aber schon bevor das Brauhaus die Arbeit aufnahm, war Saalfeld eine Bierstadt. Das belegen die unterirdischen Gänge, in denen sich Bierkeller befanden. Dort wurde das Nass gekühlt und vermutlich auch genossen – wie man während der unterhaltsamen Führung durch die Katakomben erfährt. Ein kleiner Imbiss und ein leckeres „Ur-Saalfelder“ runden das Ganze dann gaumenfreundlich ab. Will man die Montage der AHK mit der Führung verbinden, sollte man sich unter https://www.saalfeld-tourismus.de/shop/angebote/Bierkellerfuehrung über die Termine der Bier-Tour informieren.

Saalfelds Bierkeller erzählen von alter Braukunst

Wenn es etwas länger sein darf: Das Thüringer Meer

Malerische Natur und eine einmalige Seenlandschaft:  Der Hohenwartestausee, den man auch als Thüringer Meer kennt, ist Teil eines Stauseeareals, das bereits in den 1930er Jahren angelegt wurde, um die Saale intensiver nutzbar zu machen. Beeindruckend ist der Blick von der gekrümmten, 75 Meter hohen Staumauer auf den See. Aber malerisch sind besonders Dörfchen wie Ziegenrück, das Städtchen Saalburg-Ebersdorf oder die vielen verschlungenen Wanderwege. Wer will, kann sogar auf einem Wikingerschiff über das Thüringer Meer fahren. „Frei zum Entern“: Ein Entdeckerurlaub in der Region lohnt sich. Denn die Saalekaskade hat nicht nur eine enorme Staulänge von über 70 Kilometern, sondern liegt eingebettet in einem waldreichen und wunderschönen Fleckchen Erde, und das mitten in Deutschland. Übrigens: Die Gegend wird gezielt auch von Campern angesteuert. Also einfach den Wohnwagen an die Anhängerkupplung – und ab in den Urlaub. Vom Thüringer Meer kommt man rasch nach Saalfeld. Von der Talsperre aus sind es nicht einmal 20 Kilometer in die Kreisstadt und ihren Sehenswürdigkeiten. Weitere Infos zu den Stauseen und den Möglichkeiten, die die Natur drum herum bietet, findet man unter www.thueringer-meer.de.

Blick von der Staumauer auf das Thüringer Meer
Bildnachweis
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