„Klassische“ Geländewagen – natürlich mit Anhängerkupplung von Rameder

Manfred Prescher 544 0
Sie sind nicht bequem, sie sind nicht weich: Geländewagen von echtem Schrot und Korn sind harte Kerle. Deshalb kann man sie auch gut als Zugpferd einsetzen – mit einer Anhängerkupplung des Marktführers. Hier ein paar „klassische“ Beispiele.

Geländewagen oder SUV

SUVs sind überall: vor dem Theater, auf dem Supermarktparkplatz oder auf der Autobahn. Man kommt halt gut hinein, weil sie schön hoch sind. Andrerseits ist auch die Einstiegsleiste höher als beim PKW. Dank Allradantrieb sind die meisten sogar bedingt geländegängig. Nur wird man sie selten in „freier Wildbahn“ erleben. Denn dort, wo sie verkratzt werden können, hat man Angst um Lack, um Felgen oder den Unterboden. Da nützt die Wattiefe auch nichts. Wer also ein unkompliziertes Auto für alle Fälle sucht, ist bei den echten Offroadern besser aufgehoben. Diese Fahrzeuge sind zwar auf dem Highway nicht wirklich bequem oder schnell, aber sonst kommen sie überall durch. Und sie sind zähe, langlebige Gesellen. Weshalb viele von ihnen ein „biblisches“ Alter erreichen, über Jahrzehnte hinweg nur sacht modernisiert werden – und Marktführer Rameder auch für ältere Baureihen AHKs im Angebot hat. Lang lebe der Leiterrahmen! Und, mit Verlaub, das tut er auch.  

Die G-Klasse – der gute Stern abseits der Straßen

Entwickelt wurde die G-Klasse, die zunächst als „G-Modell“ bezeichnet wurde, bei der österreichischen Allrad-Schmiede Steyr Daimler Puch in Graz. Das Ziel, ein massives, zuverlässiges Auto speziell für die Bundesheere in Deutschland und Österreich zu bauen, wurde erreicht. Mehr noch: Der 1979 eingeführte Allradler wurde auch in zivilen Ausführungen zum Erfolg. Daran konnte auch der Rostfraß nichts ändern, der dem ansonsten sehr haltbaren Auto zumindest in frühen Jahren mächtig zusetzte. Seit 1979 wurden die G-Klasse in 4,5 Baureihen sanft weiterentwickelt. Die hier als „halbe Baureihe“ bezeichneten Modelle ab 2018 werden intern zurecht nur als „Modellpflege“ bezeichnet. Grundsätzlich blieb die kantige Form, auch die Fähigkeiten sind noch da. Aber es gibt mittlerweile luxuriösere, ja sogar sportive Varianten des Dickschiffs – etwa den AMG G 63, der 585 PS auf die Straße bringt. Für das Grobe ist er zu schade, aber drauf hätte er es. Marktführer Rameder kann allen Fahrern mindestens eine AHK anbieten, egal, wie alt die G-Klasse ist.

Der Land Cruiser war schon überall

Bereits ab 1951 baute Toyota seinen Land Cruiser: Die Modelle BJ und FJ sind allerdings so selten, dass gute Exemplare extrem teuer bezahlt werden. Erstmals in Deutschland tauchten die kernigen Allradler aus dem Fernen Osten in den 1970er Jahren auf – mit den Baureihen J4 und J5. Diese Autos sind heute noch, besonders in Afrika, anzutreffen. Sie tragen ihren Spitznamen „Buschtaxi“ mit Stolz und zurecht. Bislang sind 14 Land-Cruiser-Reihen in zig Varianten gebaut worden. Seit 2008 gibt es den Land Cruiser J20, auf dem auch die dritte Generation des Lexus LX basiert. Schwer aktiv und sehr beliebt sind die Reihen J8 (1990 bis 1997), J9 (1996 bis 2002), J6 (1981 bis 1990) und besonders der J7, der in einigen Ländern immer noch gebaut wird – und im nächsten Jahr seinen 35. Geburtstag feiert. Bei Rameder gibt es AHKs für alle Baureihen ab dem J6.

Der Jeep? Die Jeeps!

Die Geschichte des Jeeps – und der Marke Jeep – ist eigentlich bekannt. Es begann mit einer Ausschreibung des Pentagons im Jahr 1940: Entwickelt von der Firma Bantam, die aber von den Militärs mangels Produktionskapazität ausgebootet wurde. Die meisten Army-Jeeps, die in den Krieg zogen, wurden von Willys-Overland und Ford produziert. Bereits während der Kriegsjahre wurden unter dem Kürzel „CJ“ (Civilian Jeep) Varianten für zivile Einsatzzwecke gebaut. Dass Willys 1953 von der Firma Kaiser-Frazer aufgekauft wurde, die dann wieder von AMC übernommen wurde und nun zu Fiat-Chrysler gehört, ändert nichts am Erfolg der rauen Gesellen, die im Laufe der Jahre unter anderem Geschwister bekamen, die als Cherokee, Grand Cherokee oder Renegade selbst zu Dauerbrennern wurden: Der erste Cherokee (SJ) ging 1972 in Serie und gilt als frühes SUV und war Konkurrent von Ford Bronco, Chevrolet Blazer und Range Rover. Die „echten“ Jeep, die nicht nur den Gattungsnamen prägten und auf das Ur-Modell zurückgehen, heißen seit 1987 Wrangler. Und: Für alle Wrangler ab der ersten Baureihe YJ hat Rameder mindestens eine Anhängerkupplung im Sortiment. Für den Cherokee sind AHKs ab der immer noch beliebten Generation XJ (1984 bis 1996) verfügbar.

Reif von der Insel: Land Rover

Eins vorweg: Für das 1970 eingeführte Oberklasse-SUV namens Range Rover hat Rameder AHKs im Programm. Und das meint wirklich alle Modellreihen und Baujahre des edlen Briten, bei dessen Entwicklung „Leistung“, „Komfort“ und „Geländegängigkeit“ im Lastenheft standen. Der Allradantrieb kam zunächst vom kernigen Bruder, dem Land Rover. Die erste Serie des „Landys“ ging 1948 in Serie. Die vierte Serie gab es ab 1983, sie hieß allerdings Defender. Zum Namen gehört bis einschließlich Serie III der Abstand zwischen Vorder- und Hinterachse. Die dritte Serie gab es als 88 und 109. Im Prinzip behielt man das bei den Defenders bei, aber die Zahlen stimmten mit den tatsächlichen Abmessungen nicht exakt überein: Der letzte „Landy“ war als 90, 110 und 130 erhältlich. Eine Anhängerkupplung ist zumindest für den Defender kein Problem: Der Marktführer deckt alle Baujahre der vierten Serie ab.

Und sonst? Nissan, Mitsubishi, der Samurai und der Niva

Kernige Klassiker gibt es natürlich auch von anderen Herstellern: Wie wäre es mit dem Nissan Patrol? Für die Baureihen Y60 und Y61 des seit 1951 gebauten Offroaders sind AHKs zu haben. Abgedeckt werden also die Jahre 1988 bis 2013. Mitsubishis Pajero hat nicht nur erfolgreich an der Rallye Dakar teilgenommen, er ist – auch als Dodge Raider – langlebig: Von 1982 bis 2018 wurde er in vier Generationen gebaut. Für die Baureihen II, III und IV sind bei Rameder AHKs auf Lager. Klein, aber oho und absolut geländetauglich sind die heute kultisch verehrten SJ- und Samurai-Modelle von Suzuki. Sie liefen von 1981 bis 2004 vom Band und dann praktisch überall hin. Für alle Versionen des kleinen Kraxlers sind AHKs lieferbar – auch für den 45 PS starken SJ410 von anno 1981. Ach – und da ist dann ja noch der kantige Russe, der seit 1976 gebaut wird: Der Lada Niva kommt zwar mittlerweile nur noch auf Umwegen nach Deutschland, aber bei Rameder gibt es (mindestens) eine AHK für alle Niva. Egal, wie alt sie sind. Aber das ist eine andere Geschichte, und die erzählen wir hier

Bildnachweis
  • KaiserWillys.com
  • Daimler Presse
  • Land Rover Press
  • Toyota Presse
  • FCA Press
  • Nissan Presse
  • Mitsubishi Presse
  • Suzuki Presse

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