Die Münchner Montagepoints – Tipps für die Wartezeit

Manfred Prescher 2261 0
Wer sich im Montagepoint eine Anhängerkupplung einbauen lässt, wartet nicht wirklich lange. Aber ein wenig Zeit braucht gründliche Arbeit nun mal schon. Das Rameder-Team gibt deshalb Tipps, wie man das Warten sinnvoll veredeln kann. Dieses Mal am Beispiel der beiden Münchner Montagepoints.

Wo findet man die Münchner Montagepoints?

Den Münchnern und allen, die in der Metropolregion rund um die bayerische Hauptstadt leben, bietet Rameder einen besonderen Service: Gleich zwei Montagepoints warten darauf, eine Anhängerkupplung zum festen Bestpreis anbringen zu dürfen. Eine Fachwerkstatt befindet sich in Garching, eine zweite in Freimann – beide also am günstig gelegenen Nordrand der Stadt. Von den Montagepoints aus kommt man mit der U6 direkt in die City und zu den Orten, die wir für die Wartezeit empfehlen. Die beiden Werkstätten sind auch vom Umland aus über das engmaschige Netz an Autobahnen, Zubringern und Bundesstraßen zu erreichen: so sind es zum Tegernsee rund 70 Kilometer – genauso, wie nach Landsberg am Lech. Garmisch ist geringfügig weiter entfernt. Nach Pfaffenhofen sind es zirka 50 Kilometer, nach Unterhaching nur etwa die Hälfte. Staffelsee, Schliersee, die Alpen sind nah – natürlich ließe sich der Termin im Montagepoint auch mit einem schönen Kurzurlaub verbinden. Oder mit dem Besuch eines Fußballspiels: Mit dem FC Bayern residiert der Rekordmeister und doppelte Tripple-Sieger im Norden der Stadt. Außerdem spielen hier die erfolgreichen Damen des FCB und gleich vier Drittligisten – die ruhmreichen „Löwen“ vom TSV 1860, die ambitionierten Neulinge von Türkgücü, die U23 der Bayern und die „Vorstädter“ von der SpVgg Unterhaching.

Mitten in Giesing spielt 1860 – im „Sechgzer“, dem Stadion an der Grünwalder Straße

Mehr als ein paar Tempel des Sports – der Olympiapark

Angelegt wurde der großzügige Olympiapark – wie der Name schon sagt – für die Olympischen Spiele. Die fanden 1972 in München statt und haben neben vielen sehr unterschiedlichen Erinnerungen auch eine riesige Grünanlage mit 14 Sportstätten hinterlassen. Geplant wurde das Areal vom gebürtigen Sachsen Günter Behnisch. Gemeinsam mit Frei Paul Otto entwarf er auch das scheinbar schwebende Dach des Olympiastadions. Das Stadion ist eines der Wahrzeichen der Stadt, wird aber heute nur noch selten – und wenn, dann von Türkgücü – für Fußballspiele genutzt. Es ist eher ein Ort für Großkonzerte: Von Michael Jackson bis zu Genesis und AC/DC spielten hier praktisch alle Superstars. Am Rand des Olympiaparks befinden sich mit der BMW-Welt und dem BMW-Museum weitere Besuchermagneten.

Von Menschen, Motoren und Maschinen – das BMW-Museum

Zumindest äußerlich war die BMW-Zentrale zur Olympiade fertiggestellt worden. Wie es damals innen aussah? Das ging Niemanden etwas an. Aber das rund 52 Meter hohe Gebäude geht nun mal eine architektonische Einheit mit den Spielstätten ein und verweist in seiner an vier Zylinder eines Motors erinnernde Form auch noch an die Bayerischen Motorenwerke. Hier ist der Hauptsitz des Konzerns, der seine Autos früher mal in Eisenach baute. Direkt neben dem „Turm“ befindet sich das 1973 eröffnete und immer weiter entwickelte Museum, das heute zur BMW-Welt gehört. Hier erlebt man hautnah, wie sich das Unternehmen erst mit Flugzeugmotoren beschäftigte, sich dann über einen britischen Lizenzbau zum Autohersteller mit rasch sportlichen Ambitionen entwickelte. Interessant ist auch, wie BMW nach dem Krieg mit einer „Knutschkugel“ aus Italien Erfolge feierte und trotzdem beinahe Konkurs anmelden musste. Von der „Neuen Klasse“ zum heutigen Premiumhersteller und zur erfolgreichen Motorsport-Marke – alles wird multimedial und mit den rollenden Zeitzeugen präsentiert. Kunterbunt sind die „Art Cars“, also jene berühmten Autos, die ab 1975 von Künstlern wie Roy Lichtenstein, David Hockney, Jeff Koons oder Andy Warhol geschaffen wurden.

Technik, Forscherdrang und Leidenschaft – das Deutsche Museum

Seit 1924 gibt es das Deutsche Museum in München. Aber die Sammlung wird ständig erweitert und dem technisch-wissenschaftlichen Stand angepasst. Das heißt auch, dass das Museum räumlich wächst: Neben der riesigen Zentrale auf der Museumsinsel gibt es eine Filiale in Oberschleißheim, das Verkehrszentrum in der alten Messe und sogar eine Dependance in Bonn. In München wartet nicht nur „Technik zum Anfassen“ auf große und kleine Wissbegierige – sondern unter anderem eine Sternenshow, ein echter Bergwerksstollen, künstliche Blitze oder der Flugsimulator, der einen in 36 Sekunden in die Karibik bringen kann. Dazu kann man die Entwicklung des Computers oder der Zeitmessung nachvollziehen. In Oberschleißheim werden 70 Flugobjekte präsentiert, im Verkehrszentrum zeigen historische Eisenbahnen, Kutschen, Autos oder auch Fahrräder die Entwicklung der Mobilität bis heute. Ein Highlight ist der Benz-Motorwagen von 1896: Weniger als 1 PS, aber schon ein echtes – dreirädriges – Auto.

Das kommt mir koreanisch vor: Lecker essen im „Yuyumi“

Tolles Essen in wirklich schönem Ambiente. So etwas gibt es in München natürlich öfter – etwa im „Blue Nile“, wo man lecker äthiopisch speist. Speziell für alle Fans der gehobenen asiatischen Küche sind die beiden „Yuyumi“-Restaurants zu empfehlen: In der Nähe des Gärtnerplatzes, genauer in der Fraunhofer Straße, und in Haidhausen befinden sich die Lokale. Aber was heißt hier Lokale? Wohlfühloasen inmitten des Trubels sind das. Man wird sehr nett bedient, und es schmeckt auch noch. Am Gärtnerplatz sind die „Lunchmenüs“ legendär: Man probiere zur Mittagszeit einfach mal „Bulgogi Noodle“, das Nudelgericht mit Rindfleisch und frischem Gemüse – oder „Fried Spicy Chicken“. In Haidhausen lohnt es sich eher, den Abend mit einem richtigen Dinner einzuläuten. Denn für „Korean BBQ“ oder eine der diversen Platten muss man Zeit einplanen.

In der Filmstadt findet Film statt

Natürlich ist Babelsberg die eigentliche deutsche Filmstadt, es ist „unser Hollywood“ – ihr verdanken wir Ufa-Klassiker wie „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“ oder „Metropolis“, aber auch DEFA-Meilensteine wie „Die Legende von Paul und Paula“ oder „Spur der Steine“. Aber die Bavaria Filmstudios haben die Film- und Fernsehlandschaft der Bundesrepublik geprägt. Das kann man in München-Grünwald, genauer am Geiselgasteig, nachprüfen – in der Bavaria Filmstadt: Man begibt sich mitten in die Kulissen etwa von „Das Boot“, „Wickie“ oder „Stowaway“. Wie wäre es, wenn man im Klassenzimmer der „Fack ju Göhte“-Trilogie selbst mal „Chantal, heul leise!“ oder „Ich arbeite hier ab morgen. Aushilfslehrer!“ sagen könnte? Geht klar! Sciencefiction-Fans wandeln auf den Spuren von Cliff Allister McLane und Tamara Jagellovsk: Denn die Bavaria Studios drehten auch die Kultserie „Raumpatrouille – Die phantastischen Abenteuer des Raumschiffes Orion“ – mit Bleistiftanspitzern, Bügeleisen oder im Wasserglas wirbelnder Kopfschmerztablette.

Bildnachweis
  • BMW Presse
  • TSV 1860 München
  • Olympiapark München GmbH Presse
  • Deutsches Museum
  • The Cup GmbH
  • Bavaria Filmstadt Presse

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