Montagepoint Stuttgart – Tipps für die Wartezeit

Manfred Prescher 322 0
Wer sich im Montagepoint eine Anhängerkupplung einbauen lässt, wartet nicht wirklich lange. Aber ein wenig Zeit braucht gründliche Arbeit nun mal schon. Das Rameder-Team gibt deshalb Tipps, wie man das Warten sinnvoll veredeln kann. Dieses Mal am Beispiel des Montagepoints Stuttgart.

Wo liegt eigentlich der Montagepoint Stuttgart?

Der Montagepoint Stuttgart liegt in Wendlingen am Neckar – genauer in der Wertstraße 28. Hier wird die Anhängerkupplung schnellstmöglich und vom Profi angebracht. Von Ulm, Heidenheim/Aalen, Tübingen oder Göppingen aus ist der Montagepoint genauso gut zu erreichen, wie von Backnang/Ludwigsburg, Heilbronn oder Pforzheim. Natürlich befindet sich auch die Hauptstadt Baden-Württembergs in der Nähe: Die City Stuttgarts ist 30 Kilometer entfernt. Man kann sich dort in der Staatsgalerie von der Muse küssen lassen, in der Königsstraße oder bei Breuninger shoppen gehen. Aber die 635.000-Einwohner-Stadt bietet noch viele andere Möglichkeiten, sich die Wartezeit optimal zu versüßen. Denn bekanntlich können Schwaben außer Hochdeutsch so ziemlich alles. Es lohnt sich also durchaus, für den Besuch in „Benztown“ (Die Fantastischen Vier) mehr Zeit einzuplanen. Man sollte aber von Wendlingen aus in die S-Bahn (Linie S1) steigen. Man erspart sich Staus und fällt so auch nicht versehentlich in den gigantischen Baukrater des zukünftigen Hauptbahnhofs. Außerdem ist man auf diese Weise garantiert in einer halben Stunde im Zentrum.

Gründlich und modern: Im Montagepoint arbeiten Profis

Erst mal ein leckeres Frühstück im Grand Café Planie

Schöner kann man in Stuttgart kaum innehalten: Das Grand Café Planie am Charlottenplatz liegt direkt gegenüber vom Schloss. Das für seine leckeren Kuchenkreationen bekannte Lokal verbindet Moderne mit Tradition – Bilder aus den 1920er Jahren und ein dazu passendes Ambiente sorgen für stilvolle Ruhe. Der Trubel der Großstadt bleibt außen vor. An sonnigen Tagen kann man außen sitzen und den Menschen beim Flanieren zusehen. Hier chillen die Schwaben – und das besonders, wenn direkt neben den Sitzplätzen Flohmarkt ist. Das Grand Café Planie ist tatsächlich ein Treffpunkt der unterschiedlichsten Menschen, hier genießen praktisch Gott und die Welt das eine oder andere freie Stündlein. Ein nettes Schwätzchen ist dann immer drin und Schwäbischkenntnisse sind dazu nicht vonnöten.

Ein Tipp für ein richtig deftiges Mittags- oder Abendessen: Die Alte Schule in Stuttgart-Gablenberg. Im Osten der Stadt kann man herausfinden, was passiert, wenn ein Schotte und eine Schwäbin ein irisches Restaurant führen. Das Ambiente ist wohnlich irisch-britisch, das Essen lecker international und die Getränke aus Schottland oder von der grünen Insel sind ebenso gut ausgewählt wie hochprozentig. www.grandplanie.de

Autogeschichte auf herrlichstem Raum – das Museum von Daimler-Benz

DNA mit Doppel-Helix, so beschreibt Daimler die atemberaubende Architektur des Mercedes-Benz Museums in Bad Cannstatt. Es ist tatsächlich ein unglaublich fesselnder Bau und mehr als einen Besuch wert. Innen wird auf einem großen Rundgang mit sieben „Mythosräumen“ und sehr luftigen und beeindruckenden Szenarien die Geschichte der Marken Daimler und Benz erzählt – und die reicht bekanntlich bis in die allerersten Anfangszeiten des Automobilbaus zurück. Denn die Herren Gottlieb Daimler und Carl Benz waren überaus innovative Pioniere. Natürlich wird der Aufbruch in die mobile Gegenwart genauso gewürdigt, wie alle anderen Epochen bis in die Gegenwart.

Der „gute Stern auf allen Straßen“ präsentiert den jeweiligen Zeitgeist und die Entwicklungen auf 16.500 Quadratmetern mit tausenden von Exponaten, inklusive 160 Fahrzeugen. Darunter auch der legendäre C111. Wer um das Jahr 1970 aufwuchs und sich für Autos begeistern konnte, liebte garantiert den flachen Wankelsportler. Dass er nie in Serie ging, ist längst verziehen. Dafür gab es SSK, 300 SL Flügeltürer, die „große Heckflosse“ oder auch die DTM- und F1-Boliden. Auch auf diese Fahrzeuge trifft man im Museum. Sehr einladend sind auch das Restaurant und speziell der riesige Shop.

Übrigens zeig sich auch Porsche in Stuttgart mit einem nicht nur für Technikfreaks sehr sehenswerten Museum.  Noch ein Tipp: Wer besondere Technik „erfahren“ will, steigt in die „Zacke“ und nimmt Platz in Deutschlands einziger innerstädtischer Zahnradbahn – von Heslach hoch bis nach Degerloch führt die 2,2 Kilometer lange Strecke der als Linie 10 geführten Bahn. www.mercedes-benz.com/de/classic/museum/

Ratzer Records – die Erde ist doch nicht nur eine Scheibe. Sondern viele.

In der Hauptstätter Straße, gar nicht weit vom Hauptbahnhof entfernt, betreiben Karl-Heinz und Brigitte Ratzer seit Menschengedenken einen der führenden Plattenläden Süddeutschlands. Mit den Ratzers haben schon Generationen von Musikfans gefachsimpelt, sich von ihnen beraten oder sich im dazugehörigen Café auch mal bei braunem Gold soundtechnisch inspirieren lassen. Das Angebot ist riesig – wer will, findet immer ein seltenes Stück – oder eine Platte, die unbedingt in die Sammlung gehört. Wer nur „auf einen Kaffee oder zwei“ zu den Ratzers kommt, bekommt auf jeden Fall ein offenes Ohr geliehen. www.ratzer-records.de

Ein Zoo? Nein, die Wilhelma

Die historische Schlossanlage wurde Mitte des 19. Jahrhunderts errichtet. Davon zeugen die malerischen, geschichtsträchtigen Gebäude und Pavillons. Dennoch ist die Wilhelma kein altes „Tiergefängnis“, sondern ein moderner Zoo, der sich um möglichst artgrechte Tierhaltung bemüht. Das merkt man zum Beispiel deutlich beim Lebensraum unserer nächsten Verwandten – also im Menschen.Affen.Haus. In diesem Park kann man praktisch fürstlich durch die 30 Hektar lustwandeln, den über 1.500 Tierarten zuschauen und bleibt dennoch demütig. Mittlerweile gehört übrigens wieder ein Jaguar zur Wilhelma, legendär sind auch die Krokodile und Alligatoren. Aber die Wilhelma ist nicht eben nur ein Tierpark, sie ist auch ein riesiger bunt blühender botanischer Garten. Wer hierher geht, sollte tatsächlich viel Zeit mitbringen. www.wilhelma.de

Die Seen von Wendlingen

Wer in Wendlingen bleiben möchte und während der Montage der AHK Ruhe sucht, den locken gleich zwei wunderbare Seen. Beide sind fußläufig erreichbar: Der Schäferhauser See ist nicht nur ein beliebtes Ziel für Spaziergänger und Jogger, sondern auch für Angler. Die genießen den Fischreichtum des maximal nur zweieinhalb Meter tiefen Gewässers. Manchmal sieht man auch die schönen Fahrzeuge des örtlichen Schiffsmodellclubs schwimmen. Unweit des Schäferhauser Sees wartet der etwas größere und tiefere Hüttensee auf Naturliebhaber. Am Ufer erklärt der Fischereilehrpfad, dass es hier Karpfen, Hecht oder auch Zander gibt. Der See liegt direkt am Neckar, malerisch ist die „Fischerhütte“, die auf dem Damm zwischen See und Fluss erbaut wurde. Im Sommer sitzt man dort im lauschigen Biergarten. So wird die Zeit, bis die Jungs vom Montagepoint mit dem Auto fertig sind, garantiert nicht lang. www.wendlingen.de

Bildnachweis
  • Stuttgart Tourist
  • Daimler-Benz Presse
  • Stadt Wendlingen
  • Grand Café Planie
  • Ratzer Records
  • Wilhelma Presse
  • Rameder

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