Von der Heimtücke des Erfolgs überrascht – Historische Entwicklung von Rameder – Teil II

Jens Waldmann 1486 0
Nachdem Ulrich Rameder nun seinen neuen Standort für die noch junge, aufstrebende Firma im thüringischen Munschwitz gefunden hatte, machte sich die ganze Familie an den Aufbau (Ost). Natürlich konnten nicht alle Vorstellungen sofort umgesetzt werden, aber der Mut sollte binnen kürzester Zeit belohnt werden.

Auf zu neuen Orten

Der Umzug aus dem beschaulichen Hausen in Bayern in das wilde Nachwende-Thüringen fand also bereits 1996 statt und mit ihm die Gründung der Rameder GmbH. Mit „Säckchen“ und „Päckchen“, denn nicht alle in der Familie waren gleich mit dabei, machten sich Ulrich Rameder und sein Sohn Tobias auf den Weg, um erst einmal das Büro und ein kleines Lager herzurichten. Am Anfang bewohnten der Gründer und sein zukünftiger Nachfolger noch einen Wohnwagen und ein kleines Zimmer im Bürokomplex. Doch dies sollte sich alsbald ändern, denn auch für den Familienhausbau waren schon Pläne geschmiedet.

Der Versand beginnt

Etwas beengt und dennoch zufrieden mit dem Aufbau in Munschwitz begann der Vertrieb offiziell am 01.01.1997 von Thüringen aus. Gestartet wurde mit fünf Mitarbeitern im telefonischen Vertrieb und vier Mitarbeitern im Lager. Da der Platz am Anfang nicht ausreichend für die Lagerung aller Anhängerkupplungen war musste sogar ein Zelt aufgestellt werden, um dort die Kommissionierung der Waren vornehmen zu können. Einige Mitarbeiter von damals erinnern sich noch mit gemischten Gefühlen an diese, mitunter sehr heiße bzw. eiskalte Anfangszeit und sind froh über die heutigen Arbeitsbedingungen.

Aufgaben werden verteilt

Im selben Jahr stieß auch Sohn Emanuel wieder dazu, der fortan die Aufgabe hatte sich um einen Standort in Österreich zu kümmern und die Belange unserer Nachbarn von dort aus zu koordinieren. Die Filiale in Wels ging dann Ende des Jahres an den Start. Das alles innerhalb eines Jahres umzusetzen, bei gleichzeitigem Weiterbetrieb am Ursprungsort Hausen, war ein hartes Stück Arbeit. Und wie immer seit Start des Unternehmens waren schon weitere Aufgaben für den Erfolg in Planung. So wurde mit dem Erweiterungsbau des Lagers von 900 auf 1400 m² begonnen und auch die 0800 Freecall Service-Hotline wurde eingerichtet.

Erste Werbeschritte und Lagerhalle in Betrieb

Zu Beginn des Folgejahres konnte bereits die erweiterte Lagerhalle in Betrieb genommen werden. Und auch auf werblichem Gebiet beschritt Rameder neue Wege. So nutzte man als eines der ersten deutschen Unternehmen eine Vantity-Telefonnummer – die bekannte 0800-KUPPLUNG war geboren. Und nicht zuletzt der vermehrte Einsatz von Anzeigen in Tageszeitungen und der ersten Radiowerbung hat es Rameder zu verdanken, dass das Wachstum rasant fortgesetzt wurde.

Rameder von oben im Jahr 1998

Rameder im Jahr 1998 mit zweiter Lagerhalle

Hier geht es zum ersten Teil der Historie <mehr erfahren>

Hier geht es zum dritten Teil der Historie <mehr erfahren>

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