Montagepoint Worms – Tipps für die Wartezeit

Manfred Prescher 228 0
Wer sich im Montagepoint eine Anhängerkupplung einbauen lässt, wartet nicht wirklich lange. Aber ein wenig Zeit braucht gründliche Arbeit nun mal schon. Das Rameder-Team gibt deshalb Tipps, wie man das Warten sinnvoll veredeln kann. Dieses Mal am Beispiel des Montagepoints Worms.

Wo liegt eigentlich der Montagepoint Worms?

Der Montagepoint Worms liegt in unmittelbarer Nähe vom TÜV und auch der Stadtpark ist binnen weniger Minuten zu Fuß zu erreichen. Das ist kein Wunder, denn die Servicestation von Rameder befindet sich in der Horchheimer Straße 47a – und ist damit nur knapp zwei Kilometer von der City entfernt. Für die Wormser, aber auch für die Menschen in der Region ist es nun einfach, preiswert und rasch die neue Anhängerkupplung vom Fachmann anbringen zu lassen: Das hessische Darmstadt ist nah, genauso das badisch-pfälzische Mannheim oder auch Speyer, Kaiserlautern und Ludwigshafen. Wer will, kann gleich auch die Sportregion erkunden – und den Werkstattaufenthalt etwa mit einem hochklassigen Sportevent bei den Adler Mannheim (25 Kilometer entfernt), den Rhein-Neckar Löwen (25 Kilometer), der TSG Hoffenheim (80 Kilometer), dem SV Sandhausen (53 Kilometer), dem SV Waldhof (23 Kilometer) oder dem einst so ruhmreichen 1. FC Kaiserslautern (60 Kilometer) verbinden. Die ortsansässige Wormatia aus Worms kickt allerdings mittlerweile nur noch fünftklassig, blickt aber auf eine lange Tradition zurück. Das gilt auch für Worms mit seinen derzeit knapp 85.000 Einwohnern: Denn gemeinsam mit Trier und Augsburg wetteifert man um den Titel „älteste Stadt Deutschlands“ – und tatsächlich sieht einiges auf herrliche Weise „uralt“ aus.

Nicht mehr ganz aktuelle Stadtansicht: Worms um 1550

Nicht nur das 12. Jahrhundert lebt in St. Peter fort

Drei Kaiserdome gibt es in der näheren Umgebung – einer steht in Mainz (Entfernung 60 Kilometer), einer in Speyer (47 Kilometer), einer in Worms. Theoretisch lassen sich die drei Gotteshäuser also „auf einen Rutsch“ besichtigen. Sinnvoll ist das nicht, denn selbst der „Kleinste“ Dom – St. Peter in Worms – ist riesig und bietet genug für einen Tagesbesuch oder gar mehr: Das im Wesentlichen zwischen 1131 und 1181 gebaute romanische Kirchengebäude steht hochwassersicher auf dem höchsten Hügel der Stadt. Seine Geschichte ist wechselhaft, aber das galt wohl auch schon für die Vorgängerbauten. Denn mindestens seit dem Jahr 614 war Worms Bischofssitz. Im Dom heiratete Kaiser Friedrich der II. Isabella von England, hier fand 1521 auch der Wormser Reichstag statt, bei dem sich Martin Luther dem Gericht von Kaiser Karl V. stellen musste. Seit 1802 ist der Dom „nur“ eine normale Kirche – aber er trägt seine spannende Historie mit stolzer Schönheit. Man muss weder gläubiger Katholik noch Romanik-Kenner sein, um St. Peter wirken zu lassen. Unser Tipp: Einfach innehalten und das auf beeindruckende Weise filigrane Riesenbauwerk wirken lassen. https://bistummainz.de/pfarrgruppe/worms-dom-st-peter/index.html

Am Rheinstrand spazierengehen

Ibersheim ist klein, es hat nicht mal 800 Einwohner – es ist der Zwergenstadtteil von Worms. Aber es hat einen rund fünf Kilometer langen Strand am Rhein. Eine Wanderung lohnt sich, denn man stößt immer wieder auch auf den ehemaligen Lauf des Stroms. Außerdem erzählen etliche Kilometersteine und -tafeln aus verschiedensten Jahrhunderten von der langen Geschichte des Flusses als Lebensader. Ganz nebenbei ist der Strand von Ibersheim einfach nur ein herrliches Naturparadies. Die Kraft des Wassers zeigt sich auch in zwei Ausspülungen, die durch Dammbrüche im 18. und. 19. Jahrhundert entstanden – und mittlerweile zu Biotopen wurden. www.worms.de

Retro und doch frisch – die „Alte Herrlichkeit“

Man reist in die 1950er Jahre – oder gar noch weiter zurück. Denn in der „Alten Herrlichkeit“ ist alles Retro: Riesige Sofakissen, Kunstledersessel, Nierentischchen, „Art déco“-Lampen und schwere Vollholzstühle locken in die Friedrich-Ebert-Straße 50. Sehr heimelig ist das Ambiente des Cafés, das auch eine echte Milchbar ist. Frisch und lecker sind die Kuchen und Torten, für die die Chefin Silke Schulz selbst verantwortlich ist. Besonders legendär sind die Nussecken – ohnehin gehört das Gebäck zur Region einfach genauso dazu, wie der Rhein und die Herzlichkeit. In der „Alten Herrlichkeit“ hat man garantiert immer ein offenes Ohr für die Gäste. Zu diesem zeitlosen Café würde der bekannte Song „In der Mokka-Milch-Eisbar“ von Thomas Natschinski genauso gut passen, wie zum Berliner Orginallokal. https://alte-herrlichkeit-cafe-milchbar.business.site

Wein oder Bier? Warum nicht beides?

Die Rheinterrassen zwischen Mainz und Worms bieten den berühmten rheinhessischen Wein, und die Anbaugebiete an der Mosel sind auch nicht weit weg. Also sind die Wormser per se Weingenießer? Ganz sicher sind sie das, aber der vielleicht schönste Weinladen der Stadt wird vom Italiener Filippo Borgnolo geführt: Der Weinladen Borgnolo am Weckerlingplatz ist eine Institution – wenn man köstlichen Rebensaft probieren will. Im Café Borgnolo, das sich direkt am Domplatz befindet, kann man den Kirchenbesuch bei Kaffee- und Gebäckspezialitäten abrunden. Aber zurück zum Wein: Die Wormser sind auch Bierkenner. Dafür steht eine lange Tradition, die in der Brauerei Sander mit ihren leckeren Öko-Spezialitäten. Gastwirtschaft und Biergarten laden zum Genießen der Gerstensäfte und der kulinarischen Köstlichkeiten ein. Richtig lecker ist übrigens auch der Bockbieressig, den man exklusiv im Brauereishop kaufen kann. www.gastroborgnolo.de und www.brauerei-sander.de

Hier wird das Nibelungenlied „gesungen“

Wer die Geschichte von Drachentöter Siegfried, der starken Isländerin Brünhild, der bösen Kriemhild und vom mörderischen Hagen geschrieben hat, ist nicht bekannt. Sicher ist aber, dass weite Teile der berühmten Story in der Gegend um Worms spielen. Deshalb gibt es in der Stadt die Nibelungenfestspiele – und das wunderbare Nibelungenmuseum, das in Teilen der alten Stadtmauer beziehungsweise in Anbauten eingerichtet wurde. Dort erfährt man auf beeindruckende Weise, wie viel Wahrheit in der Legende steckt. Die Audiokommentare, die man während des Rundgangs präsentiert bekommt, werden vom großen Mimen Mario Adorf gesprochen. www.nibelungenmuseum.de

Bildnachweis
  • Stadt Worms
  • Nibelungenmuseum Worms
  • Nibelungenfestspiele Worms
  • Café und Milchbar "Alte Herrlichkeit"
  • Borgnolo Gastro
  • Brauerei Sander

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