So wird die Dachbox richtig montiert und beladen

Manfred Prescher 4128 0
Das Problem kennt Ihr sicher: Man will mit Kind und Kegel in den Urlaub, aber der Platz im Auto reicht nicht. Getreu dem Motto „unser Van ist zwar nicht klein, trotzdem passt nicht alles rein“, muss das Gepäck folglich auf das Dach. Dachboxen sind tatsächlich sehr praktisch, denn sie sind ideal, um zum Beispiel die Skiausrüstung oder andere sperrige Gegenstände zu transportieren. Aber: Willst Du Deine Box sinnvoll beladen, musst Du schon beim Kauf aufpassen.

Auf die richtige Box kommt es an

Auf www.kupplung.de findest Du weit über 100 Dachboxen – und viel Hilfe bei der Auswahl. Du musst Dir nämlich im Klaren darüber sein, was mit der Dachbox transportiert werden soll. Diese Fragen gilt es zu beantworten: Wie viel Stauraum brauchst Du? Welche Abmessungen muss die Box haben, wie groß soll der Stauraum in Litern sein und wie viele Kilogramm soll die Zuladung betragen? In diesem wirkt die Bandbreite auf den ersten Blick nicht so groß – sie liegt zwischen 50 und 75 Kilogramm. Aber wenn man bedenkt, dass ein handelsübliches Frotteebadetuch rund 750 Gramm wiegt, können also zwischen 66 und 100 Stück eingeladen werden. Das ist dann doch ein ziemlicher Unterschied.

Auf kompatible Befestigungssysteme achten

Dachboxen sind unverwüstlich, stabil und sicher. Trotzdem kommt es ab und zu vor, dass sie sich von den Trägern lösen und zum Geschoss werden. Das liegt einzig und allein an der falschen Montage. Du musst daher schon beim Kauf darauf achten, dass das Befestigungssystem mit dem eigenen Auto kompatibel ist. Du brauchst einen geeigneten Dachträger, den Du ebenfalls auf www.kupplung.de finden kannst. Welcher Dachträger es sein muss, hängt davon ab, ob das Fahrzeug mit speziellen Aufnahmepunkten ausgestattet ist, über eine Regenrinne oder gar eine Dachreling verfügt.

Lebenswichtig: Bei der Befestigung die Anleitung lesen

Um falsch angezogene Halterungen und nicht richtig am Fahrzeug ausgerichtete Boxen zu vermeiden, muss die Anleitung gründlich gelesen werden. Denn die Systeme sind unterschiedlich. Außerdem erlischt der Haftungsanspruch an die Versicherung, wenn die Box fehlerhaft montiert war.

Schweres Gepäck gehört ins Auto

Bist Du beim Beladen nachlässig, kann sich das rächen: Falsch gesicherte Ladung wird bei einer Vollbremsung eventuell die Dachbox durchschlagen. Außerdem gilt zu beachten, dass die Dachlast auf dem Auto begrenzt ist. Sie liegt im Bereich von 35 bis 100 Kilogramm. Deshalb gilt beim Beladen eine einfache Faustregel: Schweres Gepäck gehört in das Auto, leichtes auf das Dach. Will man die Box also optimal beladen, muss man wissen, wie viel Gewicht auf das Dach darf und wie schwer Box und Träger sind. Eine Beispielrechnung: Die Dachlast Deines Fahrzeugs beträgt 80 Kilo, Box und Träger wiegen 20 Kilo. Du darfst also noch 60 Kilo Gepäck nach oben befördern.

Die optimale Verteilung

Wo wir schon die Badetücher ins Spiel gebracht haben: Leichte und weiche Gegenstände gehören in den vorderen und hinteren Bereich der Box. Die Badetücher sind bei einer Vollbremsung auch ein guter Aufprallschutz für das restliche Gepäck. Man kann die Endbereiche auch mit Decken oder Kopfkissen „ausstopfen“. Schwere Gegenstände sollen in der Mitte verstaut werden, Ski oder Snowboards in die dafür vorgesehenen Halterungen (wenn vorhanden) im Inneren der Box. Am Ende noch alles mit den Haltegurten sichern, um so ein unnötiges verrutschen zu vermeiden.

Die Box im Straßenverkehr

Generell gilt: Bist Du mit einer Dachbox unterwegs, musst Du Dich an die Richtgeschwindigkeit von 130 km/h halten. Das ist sinnvoll, denn wegen des erhöhten Fahrzeugschwerpunktes ändert sich das Handling des Autos – und es wird empfindlicher für Seitenwind.

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